Fußball-WM: "Zu viel Freestyle": Was Nagelsmann bei WM-Niederlage störte

Früh geht das DFB-Team zum Vorrunden-Abschluss gegen Ecuador in Führung, lässt dann aber noch zwei Tore zu. Nach Angaben des Bundestrainers muss die Mannschaft souveräner werden.

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Bundestrainer Julian Nagelsmann hat nach der frühen Führung gegen Ecuador die Abgeklärtheit im deutschen Team gefehlt. "Wir hatten einen super Start ins Spiel und müssen, wenn wir so früh führen, mit viel mehr Überzeugung das Ding zu Ende spielen", sagte Nagelsmann nach der 1:2-Niederlage in East Rutherford bei MagentaTV. "Leider haben wir direkt nach dem Tor angefangen, Harakiri in der Positionierung zu machen. Dann wurde es schwer."

Auch in der ARD befand der Bundestrainer, dass die Mannschaft lernen müsse, souveräner in solchen Situationen zu spielen. "Das war ärgerlich, dass wir da den Gegner wieder reinholen", sagte Nagelsmann. "Wir haben sie leider selber wieder ins Spiel zurückgeholt." Nach der frühen Führung habe es auf deutscher Seite "bisschen zu viel Freestyle gegeben". Er habe einige Erkenntnisse gewonnen, sagte Nagelsmann, die man aber "intern besprechen" müsse.

Gerade die Robustheit der Ecuadorianer setzte der Nationalelf in ihrem letzten Vorrundenspiel sichtlich zu. "Für den Gegner ging es um alles, die haben eine gute Körperlichkeit reingebracht", lobte der 38-Jährige.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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