Fußball-WM: "Pride Match": So reagiert Ägyptens Trainer
Dass Ägypten und Iran das von den lokalen Organisatoren als "Pride Match" ausgerufene Spiel in Seattle bestreiten, hat Wirbel ausgelöst. Vor der Partie wird Ägyptens Coach darauf angesprochen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Ägyptens Nationaltrainer. Hossam Hassan will sich nicht an Debatten rund um das als "Pride Match" ausgerufene Spiel gegen den Iran beteiligen. "Als Trainer bin ich nur auf Fußball fokussiert. Das ist alles, worüber ich nachdenke", sagte der 59-Jährige in Seattle auf eine Frage nach der Partie.
In der Stadt an der US-Westküste findet am Wochenende das "Pride Fest" statt. Das ist ein großes, buntes Festival zur Feier der LGBTQI+-Gemeinschaft. Es geht um Vielfalt und Gleichberechtigung, unter anderem sind eine Parade durch die Innenstadt und zahlreiche Konzerte geplant.
Protest hat keinen Erfolg
Die lokalen Organisatoren hatten schon vor der Auslosung entschieden, die Partie in der deutschen Nacht zum Samstag (5.00 Uhr/MESZ) als Pride Match auszurufen. Nachdem dafür dann die Paarung Ägypten gegen Iran angesetzt wurde, gab es schnell Diskussionen.
Beide Nationen sind weit davon entfernt, die Werte des "Pride Fest" zu teilen. Sie protestierten vor dem Turnier beim Fußball-Weltverband FIFA gegen das Vorhaben der Stadt, das Spiel als "Pride Match" zu zelebrieren - erfolglos.
Detailliert ging Hassan darauf nicht ein. Der ägyptische Coach sagte nur allgemein, dass man die Regeln der FIFA respektiere.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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