Friedrich Merz: Merz bekennt sich zu späterem Renteneintritt
Die Rentenkommission hat vorgeschlagen, das Rentenalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Der Kanzler findet das richtig und wehrt sich gegen vermeintliche Falschbehauptungen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich ausdrücklich zur vorgeschlagenen Anhebung des Renteneintrittsalters bekannt. "Wenn die Menschen länger leben und älter werden, dann müssen sie auch - um ein auskömmliches Einkommen im Alter zu erzielen - wenigstens einen Teil davon auch länger arbeiten", sagte der CDU-Politiker bei der Regierungsbefragung im Bundestag. "Das ist möglich, und das werden wir auch machen müssen, damit dieses System in sich trägt."
Union und SPD wollen die Empfehlungen der Rentenkommission nach eigenen Angaben eins zu eins umsetzen. Darin ist unter anderem vorgesehen, das Rentenalter an die steigende Lebenserwartung zu knüpfen, womit die Regelaltersgrenze bis 2041 um etwa sechs Monate auf 67,5 Jahre angehoben würde.
Merz wies den Vorwurf zurück, dass es sich dabei um eine faktische Rentenkürzung handle: "Es gibt keine Kürzungen der gesetzlichen Rente", betonte der Kanzler. "Alle Behauptungen, die in diesen Tagen dazu so aufgestellt worden sind, sind falsch."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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