Neunkirchen: Elefantendame Trinh trampelt Ecuador zum Deutschland-Sieg
Ein Elefant aus dem Neunkircher Zoo sagt voraus, wie das nächste WM-Spiel ausgeht. Die betagte Dame ist nicht die einzige tierische Fußballexpertin im Tierpark.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das Urteil der tierischen Expertin steht fest: Elefantendame Trinh (40) aus dem Neunkircher Zoo sieht Deutschland im WM-Spiel gegen Ecuador am Donnerstag klar vorn.
Für das Orakel wurden zwei identische weiße Kisten mit der gleichen Menge Äpfeln und Bananen bestückt. Vor den Kisten lagen die Nationalflaggen Deutschlands und Ecuadors. Kaum standen die Früchte im Gehege, traf Trinh ihre Entscheidung: Zuerst zerdrückte sie die Kiste auf der Seite Ecuadors. Anschließend fraß sie die Früchte aus der deutschen Kiste. Die Botschaft des Dickhäuters: Sieg für Deutschland.
600 Tier-Orakel
"Wenn es in Deutschland 80 Millionen Bundestrainer gibt, dann haben wir hier im Zoo auch locker 600 Tier-Orakel", sagt Marieke Groß vom Neunkircher Zoo. Die Idee sei entstanden, nachdem Medien nach einem tierischen WM-Tipp gefragt hätten. Anders als viele andere Einrichtungen setzt der Neunkircher Zoo dabei nicht auf ein einzelnes Tier, sondern auf wechselnde Experten aus dem Gehege.
Nach Giraffenbulle Kimani durfte diesmal Elefantendame Trinh ran. Die asiatische Elefantin stammt ursprünglich aus dem Zoo Leipzig und lebt heute gemeinsam mit ihrer Artgenossin Hoa im Neunkircher Zoo. Die beiden Tiere wurden dort aufgenommen, nachdem sie nicht mehr für die Zucht eingesetzt wurden. Mit ihren 40 Jahren bringt Trinh reichlich Lebenserfahrung mit. Oder wie man im Fußball sagen würde: Die Veteranin hat schon einige Weltmeisterschaften gesehen.
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