Hannover: Arbeitsminister Philippi unterstützt Pläne zu Minijobs

Minister Philippi findet die Reformpläne zu Minijobs gut. Sie brächten viele Beschäftigte ins Rentensystem.

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Arbeitsminister Andreas Philippi hat die Pläne der Rentenkommission und speziell die Veränderungen bei den Minijobs gelobt. Die Auflösung fände er sehr klug, sagte der SPD-Politiker "Antenne Niedersachsen".

Für Studenten oder Rentner sei das okay, "aber wenn jemand in der vollen Erwerbsfähigkeit zwischen 18 und 68 steht, dann könnte man denen auch mit relativ wenig Aufwand zu versicherungspflichtigen Jobs verhelfen. Dann wären zumindest alle im System drin und hätten zumindest einen kleinen Teil in ihrer Rente".

Dehoga lehnt Vorschlag ab

Das mögliche Aus für Minijobs würde Hotellerie und Gastronomie in Niedersachsen nach Einschätzung der Branche hart treffen. "Der Vorschlag der Rentenkommission geht an der Realität unserer Branche völlig vorbei", hatte der Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga in Niedersachsen, Dirk Breuckmann, zuvor gesagt. Sein Verband lehne den Vorschlag der Rentenkommission entschieden ab.

Die angedachte Neuregelung, den Sonderstatus von Minijobs künftig ausschließlich auf Schülerinnen und Schüler zu beschränken, würde die Betriebe des Gastgewerbes massiv belasten und die ohnehin angespannte Personalsituation weiter verschärfen, so der Branchenverband. Insgesamt seien rund 109.000 geringfügig Beschäftigte im niedersächsischen Gastgewerbe im Einsatz.

Die Vorschläge der Rentenkommission waren am Samstagabend bekanntgeworden und am Dienstag offiziell vorgestellt. Minijobs sind Beschäftigungsverhältnisse bis zu einem Einkommen von 603 Euro im Monat, für die nur geringe Sozialabgaben und Steuern fällig werden.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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