Berlin: Berlins SPD-Landeschef: Mütterrente gehört auf den Tisch
Berlins SPD-Landeschef Krach fordert: Auch die Mütterrente der CSU muss verhandelt werden. Bayerns Ministerpräsidenten Söder sieht er als Reformblockierer.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Berlins SPD-Landesvorsitzender Steffen Krach sieht bei der Rentenreform noch Diskussionsbedarf – etwa zur Mütterrente. "Manche Maßnahmen tun uns mehr weh als der Union. Das zeigt, dass die SPD reformbereit ist", sagte Krach, der auch SPD-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl im September ist, dem Nachrichtenportal t-online.
Aber auch die Union müsse sich bewegen. "Krötenschlucken ist keine Einbahnstraße. Das gilt genauso für die CSU, die sich gerne überall die Rosinen herauspickt, während ihre Projekte wie die Mütterrente unangetastet bleiben." Die gehöre jetzt auch auf den Tisch. "Der größte Reformblockierer in diesem Land sitzt in Bayern und heißt Markus Söder, das muss man so deutlich sagen", sagte der SPD-Landesvorsitzende mit Blick auf den CSU-Chef.
Krach: Viele Vorschläge gehen in die richtige Richtung
Der Bericht der Rentenkommission sei ein guter Aufschlag, Details müssten aber noch ausgearbeitet werden. Viele Vorschläge gingen in die richtige Richtung. "Etwa die Einbeziehung von Selbstständigen und Abgeordneten in die Rente, die Empfehlung zur Einbeziehung von Beamten und auch der Einstieg in eine kapitalgedeckte Säule", sagte Krach.
Er könne auch die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung für künftige Generationen verstehen. "Wenn zugleich eine klare Regelung gefunden wird für die Menschen, die nach Jahrzehnten harter Arbeit in Rente gehen müssen, weil sie körperlich schlichtweg nicht mehr können."
Die Rentenkommission hat 33 Empfehlungen vorgelegt. Union und SPD wollen sie schnell eins zu eins umsetzen, wie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) am Dienstag nach Entgegennahme des Abschlussberichts der Kommission ankündigten.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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