Donald Trump News: Nato-Chef lenkt Fokus vor Trump-Treffen auf europäische Unterstützung
Trump wirft Europäern mangelnde Unterstützung im Iran-Krieg vor. Kurz vor dem Nato-Gipfel bekommt er Besuch von Rutte. Dieser will die Wogen glätten, wie ein Gespräch mit einem US-Sender zeigt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Kurz vor seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump hat Nato-Generalsekretär Mark Rutte die Unterstützung mehrerer europäischer Länder für die Vereinigten Staaten während des Iran-Kriegs hervorgehoben. "Was die Nato angeht, weiß ich, dass es Enttäuschung gibt, aber wir sollten auch bedenken, dass es sich hierbei um Einzelfälle handelt", sagte Rutte dem Sender Fox News. Zuvor hatten US-Regierungsvertreter mehrfach die aus ihrer Sicht mangelnde Unterstützung von Alliierten für den US-Krieg gegen den Iran kritisiert. Dabei ging es unter anderem um die Erlaubnis zur Nutzung von Militärstützpunkten und um Überflugrechte.
Nach Angaben Ruttes gab es während des Iran-Kriegs auf Stützpunkten in europäischen Ländern mehrere tausend Starts und Landungen von US-Militärflugzeugen. Der Kontinent sei für die Vereinigten Staaten eine "Plattform der Machtprojektion". Rutte bezog sich damit auf die Tatsache, dass die europäischen Stützpunkte wegen ihrer geografischen Nähe Einsätze des US-Militärs etwa in Afrika und dem Nahen Osten deutlich vereinfachen.
Rutte will Trump heute in Washington treffen - und damit kurz vor dem Nato-Gipfel, der in zwei Wochen in der türkischen Hauptstadt Ankara stattfindet.
Für den Chef des westlichen Verteidigungsbündnisses geht es bei den Gesprächen im Weißen Haus darum, die Wogen so gut wie möglich zu glätten. Trump hatte erst am Montag mehreren europäischen Verbündeten erneut mangelnde Unterstützung vorgeworfen. Als Washington Hilfe erbeten habe gegen den Iran, seien wichtige Partner nicht für die USA da gewesen, kritisierte er. Trump nannte dabei Großbritannien, Deutschland und Italien - führte seine Vorwürfe aber nicht näher aus.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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