Fußball-WM: Kurzvorschauen für die WM-Spiele am Mittwoch und Donnerstagfrüh
Gruppe L: Panama - Kroatien (Mittwoch, 1.00 Uhr, MagentaTV). Lesen Sie hier den kompletten Bericht.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Gruppe L: Panama - Kroatien (Mittwoch, 1.00 Uhr, MagentaTV)
Toronto (Kanada)
Panama: Die Mittelamerikaner warten immer noch auf den ersten Punkt bei einer WM-Endrunde. Zum Auftakt gegen Ghana wurde ihnen ein Remis in letzter Minute entrissen. Im Duell mit dem Vize-Weltmeister von 2018 und WM-Dritten von 2022 ist das Team von Thomas Christiansen zwar Außenseiter. Angst hat man aber nicht. "Wir haben uns nie vor einem Gegner klein gemacht, und das werden wir auch gegen Kroatien nicht tun", sagte der Trainer.
Kroatien: Das große Idol Modric legte zum Auftakt beim 2:4 gegen England einen erschreckend schwachen Auftritt hin. Die weltweite Bewunderung droht schon in Mitleid umzuschlagen. Gegen Panama ist ein Sieg fest einkalkuliert, um dem Ziel K.-o.-Runde näherzukommen. Modric soll in seinem 200. Länderspiel wieder der Anführer sein.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Panama: 22 Mosquera - 3 Cordoba, 13 Ramos, 16 Andrade - 23 Murillo, 6 Martinez, 14 Harvey, 2 Blackman - 11 Barcenas, 7 Rodriguez - 18 Waterman
Kroatien: 1 Livakovic - 2 Stanisic, 6 Sutalo, 22 Vuskovic, 4 Gvardiol, 14 Perisic - 17 Sucic, 10 Modric, 15 Mario Pasalic, 16 Baturina - 26 Musa
Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)
Gruppe K: Kolumbien - DR Kongo (Mittwoch, 4.00 Uhr, ARD und MagentaTV)
Guadalajara (Mexiko)
Kolumbien: Die Kolumbianer sind sehr selbstbewusst. Nach dem Auftaktsieg gegen Usbekistan können die Südamerikaner das Weiterkommen schon im zweiten Gruppenspiel perfekt machen. Was dem Team besonders Mut macht: Alle Stars wie Diaz (Bayern München) oder Lerma (Crystal Palace) sind trotz einer langen Saison fit und offenbar in guter Form. Das ist nicht bei allen WM-Teams der Fall.
DR Kongo: Nach dem starken Remis zum Auftakt gegen Portugal und Superstar Ronaldo geht der vermeintliche Außenseiter mit Selbstvertrauen ins zweite Gruppenspiel. Deshalb wird nicht erwartet, das Nationaltrainer Desabre an seiner Aufstellung viel ändert.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Kolumbien: 12 Vargas - 2 Muñoz, 3 Lucumí, 23 Sánchez, 17 Mojica - 16 Lerma, 14 Puerta - 11 Arias, 10 James Rodríguez, 7 Luis Díaz - 25 Luis Suárez.
DR Kongo: 1 Mpasi-Nzau - 2 Wan-Bissaka, 22 Mbemba, 4 Tuanzebe, 3 Kapuadi, 26 Masuaku - 6 Mukau, 8 Moutoussamy, 25 Kayembe - 17 Bakambu, 20 Wissa
Schiedsrichter: Maurizio Mariani (Italien)
Gruppe B: Schweiz - Kanada (Mittwoch, 21.00 Uhr, ARD und MagentaTV)
Vancouver (Kanada)
Schweiz: Das 4:1 gegen Bosnien-Herzegowina war nach dem Remis-Fehlstart gegen Katar eine kleine Erlösung. Nun geht es gegen Gastgeber Kanada um den Gruppensieg und den damit verbundenen leichteren Turnierbaum. Der starke Joker Manzambi drängt nach seinem Doppelpack in die erste Elf. Rechts hinten dürfte Widmer den Vorzug vor Zakaria erhalten.
Kanada: Der Co-Gastgeber hat mit dem 6:0 gegen Katar eine Welle der Euphorie losgetreten und will beim nächsten Auftritt in Vancouver nachlegen. Der Ausfall des schwer verletzten Koné wiegt im Teamgefüge zwar schwer, dürfte sportlich vom dynamischen Saliba aber bestens aufgefangen werden. Offen ist, ob Bayerns Davies nach Verletzung direkt in die Startelf rückt.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Schweiz: 1 Kobel - 3 Widmer, 4 Elvedi, 5 Akanji, 13 Rodriguez - 10 Xhaka, 8 Freuler - 11 Ndoye, 9 Manzambi, 17 Vargas - 7 Embolo
Kanada: 16 Crepeau - 2 Johnston, 3 de Fougerolles, 13 Cornelius, 22 Laryea - 17 Buchanan, 25 Saliba, 7 Eustaquio, 19 Davies - 10 J. David, 9 Larin
Schiedsrichter: Ramon Abatti (Brasilien)
Gruppe B: Bosnien-Herzegowina - Katar (Mittwoch, 21.00, MagentaTV)
Seattle (USA)
Bosnien-Herzegowina: Die bisherigen Auftritte des Italien-Besiegers waren eher enttäuschend. Um eine echte Chance aufs Weiterkommen zu haben, muss das Team von Trainer Barbarez gegen Katar die Pflicht erfüllen. Sowohl Demirovic als auch Dzeko sind bei dieser WM noch torlos. Der zuletzt angeschlagene Gladbacher Tabakovic könnte Schwung bringen
Katar: Was nach dem Remis gegen die Schweiz hoffen ließ, wurde beim 0:6-Debakel mit zwei Roten Karten gegen Kanada schnell zerstört. Katar wirkt wie eines der schwächsten Teams dieser Weltmeisterschaft. Ein Sieg gegen Bosnien wäre eine Überraschung, doch genau den braucht es für eine Chance auf das Sechzehntelfinale.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Bosnien-Herzegowina: 1 Vasilj - 7 Dedic, 18 Katic, 3 Hadzikadunic, 5 Kolasinac - 19 Alajbegovic, 6 Tahirovic, 14 Sunjic, 15 Memic - 11 Dzeko, 10 Demirovic
Katar: 1 Abunada - 13 Al-Oui, 16 Khoukhi, 2 Miguel, 18 Al-Brake - 4 Laye, 12 Boudiaf, 5 Gaber - 15 Abdurisag, 11 Afif, 8 Edmilson Junior
Schiedsrichter: Jesús Valenzuela (Venezuela)
Gruppe C: Schottland - Brasilien (Donnerstag, 0.00 Uhr, MagentaTV)
Miami (USA)
Schottland: Schottland träumt immer noch vom erstmaligen Einzug in die K.o.-Phase einer WM. Die gute Nachricht: Selbst bei einer Niederlage gegen die klar favorisierten Brasilianer stehen die Chancen gut, zu den acht besten Gruppendritten zu gehören. Spielerisch konnten die Schotten bislang kaum überzeugen - weder beim 1:0 gegen Haiti, noch beim 0:1 gegen Marokko.
Brasilien: Der Rekordweltmeister liegt auf K.o.-Runden-Kurs, präsentiert sich bisher bei diesem Turnier aber noch nicht in Titelform. Dem Remis zum Auftakt gegen Marokko folgte ein zwar verdienter, aber doch recht schmuckloser Sieg gegen Underdog Haiti. Der lange angeschlagene Neymar steht vor seinem Comeback. Auf den am Oberschenkel verletzten Raphinha muss Brasilien indes erst mal verzichten. Rayan und Endrick stehen offensiv als Alternativen bereit.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Schottland: 1 Gunn – 22 Patterson, 5 Hanley, 15 Souttar, 3 Robertson – 17 Gannon-Doak, 19 Ferguson, 4 McTominay, 7 McGinn – 20 Shankland, 10 Adams
Brasilien: 1 Alisson - 13 Danilo, 4 Marquinhos, 3 Gabriel, 16 Douglas Santos - 8 Bruno Guimaraes, 5 Casemiro - 20 Lucas Paqueta - 26 Rayan, 9 Cunha, 7 Vinícius Júnior
Schiedsrichter: Cesar Ramos (Mexiko)
Gruppe C: Marokko - Haiti (Donnerstag, 0.00 Uhr, ZDF und MagenaTV)
Atlanta (USA)
Marokko: Der Halbfinalist von 2022 möchte sich den Gruppensieg sichern. Deshalb betonte Trainer Ouahbi nach dem Sieg gegen Schottland, er werde auch gegen Außenseiter Haiti die bestmögliche Mannschaft aufstellen. Das schließt eine gewisse Rotation zwar nicht aus, doch trotz bisher vier Punkten hat Marokko noch genügend Baustelle. Eine davon ist die Chancenverwertung, bisher traf man erst zweimal.
Haiti: Für Haiti geht es nur noch darum, sich anständig aus dem Turnier zu verabschieden. Bisher hat sich die Mannschaft aus dem gebeutelten Inselstaat gut geschlagen, auch gegen Rekord-Weltmeister Brasilien gab es keine unerhört hohe Niederlage. Was bei der zweiten WM-Teilnahme nach 1974 noch fehlt, ist ein eigenes Tor. Dieses dürfte gegen Marokko ein sehr schweres Unterfangen sein.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Marokko: 1 Bono - 2 Hakimi, 14 Diop, 18 Riad, 3 Mazraoui - 6 Bouaddi, 24 El Aynaoui - 10 Diaz, 8 Ounahi, 23 El Khannouss - 11 Saibari
Haiti: 1 Placide - 2 Carlens, 4 Ade, 5 Delcroix, 8 Experience - 21 Casimir, 17 Jean Jacques, 10 Bellegarde, 15 Providence - 20 Pierrot, 18 Isidor
Schiedsrichter: Danny Makkelie (Niederlande)
Gruppe A: Tschechien - Mexiko (Donnerstag, 3.00 Uhr, MagentaTV)
Mexiko-Stadt (Mexiko)
Tschechien: Nur ein Punkt aus zwei Spielen - Tschechien steht zum Gruppenabschluss unter Druck. In der Heimat ist die Hoffnung groß, dass die bereits als Gruppensieger für die K.o.-Runde qualifizierten Mexikaner es etwas ruhiger angehen lassen und Stammkräfte schonen.
Mexiko: Schont Trainer Aguirre wirklich ein paar Topleute? Bekommt Torwart-Ikone Ochoa seinen Ehreneinsatz? Wenn es schiefgeht, ist Mexiko weiter Gruppenerster. Die Fans, die sogar bei den beiden bisherigen Siegen pfiffen, dürften dann aber hart mit El Tri ins Gericht gehen. Die Stimmung kann auch sehr schnell umschlagen. Gut wäre das vor der K.o.-Runde nicht.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Tschechien: 1 Kovar - 3 Holes, 4 Hranac, 7 Krejci - 5 Coufal, 8 Darida, 18 Sadilek, 24 Sojka - 12 Cerv, 9 Hlozek - 10 Schick
Mexiko: 1 Rangel –23 Gallardo, 5 Vásquez, 4 Álvarez, 15 Reyes – 19 Mora, 6 Lira, 8 Fidalgo – 16 Quiñones, 25 Alvarado, 9 Jiménez
Schiedsrichter: Yael Falcon (Argentinien)
Gruppe A: Südafrika - Südkorea (Donnerstag, 3.00 Uhr, MagentaTV)
Monterrey (Mexiko)
Südafrika: Südafrikas Zeitung "The Star" schreibt kurzerhand das große Risikoszenario den Südkoreanern zu. Es drohe ein historischer Aussetzer. Besonders viele Argumente lieferte Bafana Bafana aber nicht. Sehr enttäuschend gegen auch nicht brillierende Mexikaner, viel besser wurde es danach gegen Tschechien nicht. Die Rückkehr auf die WM-Bühne nach der Heim-WM vor 16 Jahren droht mit dem vierten Vorrunden-Aus von Südafrika zu enden.
Südkorea: Mit dem bitteren Gegentor nach einem üblen Torwartpatzer raubte Südkorea die Hoffnungen auf den Gruppensieg. Möglicherweise wird Superstar Heung-Min Son nach zwei Partien wieder eher von der linken Seite attackieren. Bisher lief es bei ihm noch nicht optimal. Die Chancen aufs Weiterkommen, sind immer noch gut mit bisher drei Punkten: Es sei denn, Mexiko verliert gegen Tschechien und die Asiaten gegen Südafrika.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Südafrika: 1 Williams - 19 Sibisi, 20 Okon, 24 Makhanya, 14 Mbokazi - 4 Mokoena, 23 Adams - 7 Appollis, 10 Mofokeng, 12 Maseko - 9 Foster
Südkorea: 1 Seung-gyuKim – 4 Minjae Kim, 2 Han-beom Lee, 5 Tae-hyeon Kim – 22 Young-woo Seol, 13 Tae-seok Lee, 6 In-beom Hwang, 8 Seung-hoPaik – 19 Kang-in Lee - 7 Heung-Min Son, 10 Jae-sungLee
Schiedsrichter: Facundo Tello (Argentinien)
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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