Fußball-WM: Olise will ästhetisch Fußball spielen: "Es kann Kunst sein"

Für Frankreichs Nationalspieler Michael Olise zählt im Fußball nicht nur das Ergebnis. Worauf der Bayern-Profi bei der WM ebenfalls Wert legt und warum er Kylian Mbappé widerspricht.

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Der offizielle Ball zum FIFA World Cup 2026. (Foto) Suche
Der offizielle Ball zum FIFA World Cup 2026. Bild: Adobe Stock / U. J. Alexander

Tore und Siege allein reichen Frankreichs Nationalspieler Michael Olise nicht. Der Bayern-Profi will bei der Fußball-WM auch etwas fürs Auge bieten. "Fußball ist ein großartiger Sport, und deshalb sollte er auch optisch schön sein. Es kann Kunst sein. Ich selbst sehe mich aber einfach als kreativen Menschen. Ich betrachte mich nicht als Künstler", sagte der 24-Jährige im Interview der "L'Équipe".

Sein Sinn für Ästhetik beschränkt sich nicht nur auf das Angriffsspiel. "Auch ein schönes Defensivspiel kann großartig sein.Auch ein Zweikampf kann eine unglaublich flüssige und elegante Bewegung sein. Wenn er flüssig ist, wer sind wir, ihm die Schönheit abzusprechen?", fragte der Torjäger.

Beim 3:1-Auftaktsieg gegen den Senegal hatte Olise die überragende Vorarbeit für Kylian Mbappés Führungstreffer geliefert. Ob sein Pass den eigenen ästhetischen Ansprüchen genügt, bleibt sein Geheimnis. Klar ist, dass der Franzose schon immer eine symbiotische Beziehung zum Ball pflegte. "Ich mag es einfach, den Ball zu haben und ihn zu spüren, bevor wir richtig loslegen. Ja, ich mag es, den Ball in den Händen oder am Fuß zu haben, das ist mir wichtig", sagte Olise.

Olise widerspricht Mbappé

Gemeinsam mit Mbappé und Ousmane Dembélé bildet der Bayern-Profi in der Équipe Tricolore eine Offensive der Superlative. Dem Lob seines Teamkollegen Mbappé, dass er ein "Spieler der Gegenwart und von morgen" sei, widersprach der Angreifer: "Im Moment würde ich sagen: Ja, ich bin ein Spieler der Gegenwart. Wenn ich weiterhin hart arbeite und bodenständig bleibe, hoffe ich, ein Spieler der Zukunft zu werden."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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