Hamburger SV News: Wegen Iran-Krieg: HSV-Leihgabe spielt nicht für Israel-Club

Bis Juni ist HSV-Profi Emir Sahiti an den israelischen Club Maccabi Tel Aviv ausgeliehen. Aus Sicherheitsgründen hat er das Land aber bereits wieder verlassen.

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Aktuelle News über den Hamburger SV lesen Sie auf news.de. Bild: picture alliance/dpa | Daniel Karmann

Im Januar wechselte Fußball-Profi Emir Sahiti auf Leihbasis vom Hamburger SV zu Maccabi Tel Aviv. Wegen des Iran-Kriegs und der unsicheren Lage im Nahen Osten wird der Nationalspieler des Kosovo aber offenbar kein Spiel mehr für den israelischen Club bestreiten und hat das Land mit seiner Familie aus Sicherheitsgründen bereits verlassen.

Als einer von zwei ausländischen Spielern fehlte Sahiti am Osterwochenende beim 4:1-Sieg von Maccabi gegen Hapoel Haifa. Nach israelischen Medienberichten geht man bei seinem Club davon aus, dass der 27-jährige Angreifer nicht mehr nach Tel Aviv zurückkehren wird.

Ligaspiele in Israel ohne Zuschauer

Fünf Wochen nach dem Beginn der israelischen und US-amerikanischen Angriffe auf den Iran nahm die erste Fußball-Liga in Israel in den vergangenen Tagen den Spielbetrieb wieder auf. Wegen der iranischen Raketenangriffe auf das Land wird jedoch ohne Zuschauer gespielt.

Unmittelbar nach dem Kriegsbeginn und der Unterbrechung des Ligabetriebs hatte Maccabi Tel Aviv seinen ausländischen Spielern erlaubt, Israel aus Sicherheitsgründen zu verlassen. Sahiti und seine Familie reisten nach Kroatien, wo er bis zu seinem Wechsel zum HSV im Sommer 2024 für Hajduk Split und HNK Sibenik spielte.

Als sich der Club mit einem Trainingslager auf Zypern auf den Re-Start der israelischen Liga vorbereitete, stießen einige Profis wieder dazu. Sahiti und der Venezolaner Kervin Andrade verweigerten jedoch eine Rückkehr. Der Leihvertrag mit dem Hamburger SV läuft am 30. Juni aus. Danach ist Sahiti noch bis 2027 an den Fußball-Bundesligisten gebunden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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