Spionage: Spionageprozess in Hamburg - Juden für Iran ausgespäht?

Laut Anklage hat er hochrangige Vertreter jüdischer Organisationen in Deutschland für mögliche Anschläge ausgekundschaftet - im Auftrag Irans. Nun steht der mutmaßliche Spion vor Gericht.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Vor dem Hanseatischen Oberlandesgerichts beginnt am Freitag (9.30 Uhr) der Prozess gegen einen mutmaßlichen Spion, der im Auftrag des Irans Juden und Freunde Israels für Mord- und Brandanschläge ausgespäht haben soll. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Dänen mit afghanischen Wurzeln in ihrer Anklage geheimdienstliche Agententätigkeit vor.

Unter den von ihm ausgespähten Personen befanden sich laut Anklage auch der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, sowie der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck.

Dänische Polizeibeamte hatten den damals 53 Jahre alten Angeklagten am 26. Juni 2025 in der zweitgrößten dänischen Stadt Aarhus festgenommen. Wenige Wochen später wurde er nach Deutschland überstellt.

Mitangeklagt ist ein mutmaßlicher Komplize, der dem Mann seine Unterstützung für eine mögliche Anschlagsvorbereitung zugesagt haben soll. Der Afghane war im vergangenen November ebenfalls in Dänemark festgenommen worden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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