Wladimir Putin: Benzin-Lüge aufgeflogen - Videos zeigen verzweifelte Frauen
Die Propaganda der russischen Staatsmedien zieht nicht mehr - im Netz zeigt sich eine junge Frau besorgt über den Benzin-Mangel in Russland. Weitere Stimmen berichten Ähnliches: "Ich schaue mir natürlich die Nachrichten an, aber ich dachte nicht, dass die Dinge so schlimm stehen..."
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Wladimir Putin steht vor großem Benzin-Problem in Russland
- Russische Frauen beschweren sich im Netz: Wo gibt es noch Benzin?
- Propaganda-Lügen treffen hier auf bittere Realität
- Benzin-Krise in Russland wird immer größer - Ukraine setzt Drohnenbeschuss fort
Wie steht es wirklich um Russland? Seit geraumer Zeit gibt es Berichte, demnach die russische Wirtschaft am Ende zu sein scheint. Schon vor Monaten häuften sich Meldungen, dass dem Kreml der Treibstoff ausgeht aufgrund der anhaltenden Drohnenbeschüsse auf Ölraffinerien und wichtige Infrastruktur. Wie ernst die Lage vor Ort wirklich ist, zeigt ein Video einer besorgten Russin, welches von Anton Gerashchenko bei X geteilt wurde.
Video zeigt schockierende Russin, die den Staatsmedien vertraute
Der ukrainische Politiker und Sicherheitsfunktionär, der bis August 2021 als stellvertretender Innenminister der Ukraine fungierte, postete ein Video einer jungen Russin, die sich über die schockierenden Zustände in Russland äußerte - und auch darüber sprach, was die Medien vor Ort berichten.
Wladimir Putins Propaganda trifft eiskalt auf die Realität - kein Benzin mehr im Land
"Ich schaue mir natürlich die Nachrichten an, aber ich dachte nicht, dass die Dinge so schlimm stehen...", erklärt die junge Frau in dem Video. Sie fuhr von Tankstelle zu Tankstelle, aber bekam nirgends Benzin. "Sagt mir, wo bekomme ich Benzin her", fragt sie ihre Community. Und was machen diejenigen, die darauf unbedingt angewiesen sind, wie zum Beispiel Taxi-Fahrer?
Und sie ist nicht die Einzige, die sich fragt, wo das Benzin bleibt. Ein weiteres Video, ebenfalls von Gerashchenko geteilt, zeichnet ein ähnliches Bild."I watch the news, of course, but I didn't think things were this bad..."
— Anton Gerashchenko (@Gerashchenko_en) June 24, 2026
Complaining about the fuel crisis, a Russian woman is shocked to discover that things in Russia are far worse than what Russian propaganda shows.
She will probably have more shocking discoveries to make… https://t.co/DWvF7NnDHu pic.twitter.com/AE6RFQyz2T
"Weiß jemand, was in Moskau los ist?" Selbst die Hauptstadt sitzt auf dem Trockenen
"Weiß jemand, was in Moskau los ist? An keiner einzigen Tankstelle gibt es 100-Oktan-Kraftstoff. Rosneft ist geschlossen. Passiert da etwas?", fragt die besorgte Frau.
A Moscow resident wonders:
— Anton Gerashchenko (@Gerashchenko_en) June 17, 2026
"Does anyone know what's going on in Moscow? Not a single gas station has 100-octane fuel. Rosneft is closed. Is something happening?"
Someone tell her that this is Putin's "SMO" going exactly according to plan. https://t.co/DijRk6OOLz pic.twitter.com/LUapTZqT7G
Ukraine setzt Drohnenangriffe auf russische Ölterminals fort
Die Ukraine scheint mit ihrer Strategie, Wladimir Putin den Treibstoff zu entziehen, Erfolg zu haben. Laut Medienberichten zufolge hat die Ukraine Anfang der Woche erneut strategisch wichtige Objekte in der russischen Schwarzmeerregion Krasnodar und auf der von Moskau annektierten Halbinsel Krim angegriffen. Getroffen worden seien dabei auch ein Ölterminal und ein Öldepot nahe der Großstadt Kertsch im Osten der Krim, berichtete das Internetportal "Ukrajinska Prawda". Auf der gegenüberliegenden Seite der Meerenge wurde demnach mit dem Hafen Kawkas im Gebiet Krasnodar ebenfalls eine schon früher attackierte Anlage erneut unter Beschuss genommen.
Medien berichten: Kein Benzin mehr auf der Halbinsel Krim
Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten zur Abwehr der russischen Invasion vermehrt Objekte der Ölindustrie attackiert. Damit sollen den angreifenden russischen Truppen die Treibstoffversorgung und Moskau die Kriegsfinanzierung erschwert werden. Vor allem die Bewohner der bereits 2014 von Russland annektierten Krim spüren die Folgen deutlich. Seit Tagen können Privatpersonen auf der Halbinsel wegen Benzinmangels nicht mehr tanken.
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ife/bos/news.de/dpa
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