Tucker Carlson: Nach Bruch mit Donald Trump - schwere Vorwürfe gegen Ex-Verbündeten
Nach dem Bruch des ehemaligen Trump-Verbündeten Tucker Carlsons mit den Republikanern äußerte sich nun ein einflussreiches Ex-Parteimitglied zu dem Fall. Hinter Carlsons Entscheidung vermutet der Stratege Steve Schmidt ein tieferliegendes Motiv.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Ehemaliger Stratege der Republikaner äußert sich zu Tucker Carlsons Bruch mit Donald Trump
- Steve Schmidt wirft dem Ex-Unterstützer Antisemitismus vor
- Tucker Carlson habe den US-Präsidenten für "gescheitert" und die MAGA-Bewegung für eine "Lüge" erklärt
Mit Tucker Carlson hat Donald Trump einen weiteren prominenten Unterstützer verloren. Der ehemalige Fox-News-Moderator galt lange Zeit als Star in Amerikas rechter Szene, doch nun erklärte er seinen endgültigen Bruch mit der Republikanischen Partei.Der Regierung warf der Podcaster Verrat vor, weil sie seiner Ansicht nach nur auf Drängen Israels hin den Krieg gegen den Iran begonnen habe. Doch ist das wirklich der einzig wahre Grund für seine Abkehr von Trump?
Tucker Carlson bricht mit Donald Trump: Antisemitismus-Vorwurf gegen Ex-Unterstützer
Zweifel daran hegt Steve Schmidt, ein langjähriger Stratege der Republikaner. Wie "Raw Story" berichtet, sprach er in seinem Podcast "The Warning" über das mutmaßlich tieferliegende Motiv, das hinter Tucker Carlsons Entscheidung steckt. Dessen kritische Aussagen gegenüber Israel setzt er mit Antisemitismus gleich. "Tucker Carlson ist wegen der Juden gegangen. Das ist, was er damit sagen will", so Schmidt. Das ehemalige Parteimitglied der Grand Old Party wirft Carlson "größere Ambitionen" vor: "Er sieht eine künftige Aufspaltung der beiden großen politischen Parteien voraus: hin zu einer demokratisch-sozialistischen Partei auf der linken Seite und einer rechten Partei auf der rechten Seite – beide dem Staat Israel feindlich gesinnt und beide durchsetzt von Antisemitismus."
Ehemaliger Stratege der Republikaner: Tucker Carlson erklärt MAGA-Bewegung zur "Lüge"
Tucker Carlsons Antisemitismus sei jedoch nicht so "plump wie bei vielen anderen, die diese abscheuliche Kunst in den sozialen Medien praktizieren". Er würde keine Verschwörungstheorien verbreiten, sondern viel "subtiler" vorgehen. Mit seiner Ankündigung, die Republikaner zu verlassen, würde Carlson erklären, dass "Donald Trump gescheitert ist" und die MAGA-Bewegung eine "Lüge" war. Schließlich stünden nicht die USA, sondern Israel an erster Stelle.
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gom/sba/news.de
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