Donald Trump: US-Präsident macht sich mit absurdem Venezuela-Plan zum Gespött

Donald Trump hat sich mit einer absurden Ankündigung komplett blamiert. Während einer Pressekonferenz deute der US-Präsident an, der nächste Präsident Venezuelas zu werden. Denn schon jetzt habe er bessere Umfragewerte, als irgendjemand sonst in Venezuela. Im Netz hagelte es umgehend Hohn und Spott.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Donald Trump hat angedeutet, er könnte der nächste Präsident Venezuelas werden. (Foto) Suche
Donald Trump hat angedeutet, er könnte der nächste Präsident Venezuelas werden. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Donald Trump blamiert sich mit absurder Ankündigung
  • US-Präsident enthüllt neuen Venezuela-Plan
  • Trump will "schnell Spanisch lernen" und Präsident Venezuelas werden

Man kann während der Pressekonferenzen von Donald Trump oftmals nur ungläubig den Kopf schütteln. Denn was der US-Präsident bisweilen von sich gibt, ist an Absurdität schwer zu übertreffen. Auch die jüngste Pressekonferenz im Weißen Haus am 6. April bildete diesbezüglich keine Ausnahme.

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Donald Trump blamiert sich mit absurder Ankündigung

Obwohl es bei dem Pressebriefing vordergründig um die aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg gehen sollte, geriet Donald Trump in gewohnter Manier ins Schwafeln und lenkte vom eigentlichen Thema ab. Denn während er über den Einsatz des US-Militärs im Iran redete, brach er seine Ausführungen plötzlich ab und sprach davon, dass er problemlos der nächste Präsident Venezuelas werden könnte.

Trump will "schnell Spanisch lernen" und Präsident Venezuelas werden

In einem entsprechenden Videoausschnitt der Pressekonferenz, welcher auf dem regierungskritischen X-Account "Republicans Against Trump" zu finden ist, hört man, wie der US-Präsident voller Überzeugung völlig aus der Kalten heraus erklärt: "Ich liege in den Umfragen höher als je jemand zuvor in Venezuela. Wenn ich hier fertig bin, kann ich also nach Venezuela gehen. Ich werde schnell Spanisch lernen. Das wird nicht lange dauern. Ich bin gut in Sprachen. Ich werde nach Venezuela gehen. Ich werde für das Präsidentenamt kandidieren."

Trump enthüllt neuen Venezuela-Plan - US-Präsident mit Spott übergossen

In den sozialen Netzwerken sorgte diese absurde Ankündigung für schallendes Gelächter. Viele X-Nutzerinnen und -Nutzer überzogen den US-Präsidenten mit Hohn und Spott ob seiner lächerlichen Venezuela-Pläne. Andere wiederum beglückwünschten ihn zu dieser Idee und bekundeten ihren Wunsch, Trump möge direkt nach Venezuela weiterziehen:

  • "Glaubt er wirklich, dass irgendjemand dumm genug ist, ihn nach dem, was er hier angerichtet hat, aufzunehmen? Ich glaube nicht, dass ihn nach dieser Sache noch irgendein anderes Land reinlassen wird."
  • "Verschwende keine Zeit, geh einfach sofort."
  • "Der Mann ist verrückt!"
  • "Ich finde es gut, dass er schnell verschwindet. Ich würde dafür bezahlen, zu sehen, wie er einen einzigen Satz auf Spanisch lernt."
  • "Definition von Größenwahnsinniger"
  • "Wo sind seine Kinder? Warum greifen sie nicht ein? Trump hat völlig den Verstand verloren."

Ob man Donald Trumps Ankündigung tatsächlich ernst nehmen sollte, bleibt abzuwarten. Während des Pressebriefings hatte er auch erklärt, mit der Interims-Präsidentin, Maduros ehemaliger Vizepräsidentin Delcy Rodríguez, "sehr zufrieden" zu sein. Obwohl ihre Amtszeit ursprünglich auf 90 Tage befristet war, ist Rodríguezauch nach Ablauf der gerichtlich angeordneten Frist noch immer im Amt.

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