Wladimir Putin: Wende im Ukraine-Krieg? Geheimdienst sieht Kremlchef in Not

Russland musste im Ukraine-Krieg zuletzt immer wieder neue Rückschläge verkraften. Wie dramatisch die Lage für Wladimir Putins Truppen an der Front tatsächlich ist, sollen nun neue Erkenntnisse eines westlichen Geheimdienstes belegen.

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Für Wladimir Putin werden die Probleme im Ukraine-Krieg größer. (Foto) Suche
Für Wladimir Putin werden die Probleme im Ukraine-Krieg größer. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin via AP | Alexander Kazakov
  • Britischer Geheimdienst MI6: Aktuell beste Lage für die Ukraine an der Front seit zehn Monaten
  • Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht über Befreiung von 20 Quadratkilometern
  • Laut Analyse erstmals seit zweieinhalb Jahren keine Gebietsgewinne für Russland

Mehr als vier Jahre führt Wladimir Putin bereits Krieg gegen die Ukraine. Doch die Probleme für den Kremlchef werden immer größer: Während die eigene Wirtschaft schwächelt, kommen die russischen Truppen an der Front kaum noch voran. Die aktuelle Lage im Kriegsgebiet soll für Moskau alarmierend sein.

Wladimir Putin in Not: Beste Lage für Ukraine an der Front seit zehn Monaten laut Geheimdienst

Zu diesem Fazit kam laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj der britische Geheimdienst MI6. Laut "Daily Express" sagte der 48-Jährige am Karfreitag vor Reportern:

  • "Ich habe die Einschätzung des MI6 erhalten. Die Lage an der Front ist derzeit die beste für die Ukraine seit zehn Monaten. Das ist deren Schlussfolgerung, und unsere Partner teilen diese Ansicht."

Wolodymyr Selenskyj berichtet über Erfolge gegen Russland

20 Quadratkilometer hätten die eigenen Truppen zuletzt befreit. Russische Soldaten hätten wiederum ihre Angriffe bei Nebelverhältnissen verstärkt. Die nach Frühlingsbeginn zunehmend helleren Tage würden den russischen Soldaten nun jedoch die Tarnung erschweren.Selenskyj bedankte sich zudem bei allen Einheiten, die den Erfolg der Ukraine gewährleisten.

Moskaus Offensive im Ukraine-Krieg stockt

Eine weitere Analyse der Nachrichtenagentur AFP, basierend auf Daten der US-Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW), zeichnet ebenfalls ein düsteres Bild für Putins Armee. Russland soll im März 2026 erstmals seit zweieinhalb Jahren keine Gebietsgewinne vorzuweisen haben. Besonders im nördlichen Teil des sogenannten "Festungsgürtels" kamen Moskaus Truppen laut ISW seit Beginn der Frühjahrs- und Sommeroffensive kaum noch voran. Immer wieder konnte die Ukraine Angriffe zurückschlagen.

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