Nahost: Israels Armee: Chemiewerk für Raketenbau im Iran attackiert

Israels Luftwaffe greift weiter im Iran an. Dabei sei auch eine petrochemische Anlage attackiert worden. Auch der Iran feuert weiter auf den Erzfeind.

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Die israelische Luftwaffe hat im Iran nach Armeeangaben einen Industriekomplex zur Herstellung von Chemikalien für die Waffenproduktion bombardiert. Es sei in Mahschahr im Südwesten ein Gelände mit einer von zwei zentralen Anlagen zur Herstellung von Materialien für Sprengstoffe, ballistische Raketen und andere Waffensysteme attackiert worden, teilte die Armee mit. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte zuvor unter Berufung auf das Gouverneursamt von drei Einschlägen berichtet.

Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir, hieß es. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es Todesopfer und Verletzte gegeben habe. Mahschahr ist eine Hafenstadt in der iranischen Provinz Chusesten nahe der Grenze zum Irak.

Unterdessen kam Israel in der Nacht erneut unter Beschuss aus dem Iran. Eine Rakete sei in Südisrael in ein unbewohntes Gebiet eingeschlagen, zitierte die "Times of Israel" das Militär.

Niemand sei verletzt worden. Während des Tages waren in Vororten von Tel Aviv Wohnhäuser Medienberichten zufolge bei Raketenbeschuss stark beschädigt worden. Vier Menschen wurden verletzt. Zugleich sei eine Drohne der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz aus dem Jemen abgefangen worden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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