Neustrelitz: Wind drückt Feuer bei Neustrelitz Richtung Bahnstrecke
In der Nacht war der Großbrand auf einem ehemaligen Panzerschießplatz schwächer geworden. Jetzt hat der Wind gedreht und die Lage auf dem munitionsbelasteten Gelände in MV hat sich erneut verschärft.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nachdem der Großbrand auf einem ehemaligen sowjetischen Panzerschießplatz bei Neustrelitz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) in der Nacht an einigen Stellen gestoppt werden konnte, ist das Feuer jetzt erneut aufgeflammt. "Das Feuer ist nicht aus - 130 Hektar haben wir aktuell in Brand", sagte ein Sprecher des Landkreises der Deutschen Presse-Agentur. 160 Personen sind demnach derzeit im Einsatz.
Der Wind habe auf Süd gedreht und drücke das Feuer jetzt Richtung Norden. Entlang einer ICE-Strecke, die im Norden liegt, werde jetzt eine Schutzbarriere errichtet, um die Strecke zu schützen
Laut Landkreis-Sprecher gingen die Flammen in der Nacht verbreitet leicht zurück. "Aber sobald die Hitze wiederkommt, flammt das wieder auf", sagte er. Es handele sich um viele kleine Brandherde, die nur schwer zu überblicken seien.
Gelände ist munitionsbelastet
Noch am Morgen hieß es, dass eine am westlichen Ende der brennenden Fläche aufgebaute Wasserbarriere Wirkung gezeigt habe und der Brand sich dort "tot gelaufen" habe. Die Feuerwehr hatte an mehreren Stellen rund um die brennende Fläche Absperrungen aus Wasser aufgebaut.
Am Morgen war das Gebiet mit Drohnen abgeflogen worden. "Feuer aus" wollen Feuerwehr und Landkreis erst melden, wenn über die Drohnenbilder sicher geklärt ist, dass es nicht mehr brennt. Was den Brand ausgelöst hat, war dem Sprecher zufolge zunächst weiter unklar.
Es handelt sich der Feuerwehr zufolge um einen der größten Brände der letzten Jahre in der Region. Das betroffene Gelände, das zum Müritz-Nationalpark gehört, ist stark munitionsbelastet. Es hatte bereits Explosionen gegeben. Deshalb lassen die Einsatzkräfte - mit einem Sicherheitsabstand von 1.000 Metern - das Feuer kontrolliert abbrennen und haben Sprühschläuche und ähnliche Wasserbarrieren aufgebaut.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
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