Immenstaad: Vor den Augen ihrer Frauen: Männer gehen im Bodensee unter

Trotz Tauchern, Hubschrauber und Sonar: Von den vermissten zwei Senioren im Bodensee fehlt jede Spur. Wie riskant Baden bei der Hitze werden kann, zeigt ein Blick auf weitere Fälle.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / daboost

Vor den Augen ihrer Frauen sind zwei ältere Männer nach einem Sprung in den Bodensee untergegangen und verschwunden. Auch nach einer mehrstündigen Suche fehlt von den beiden 71 und 76 Jahre alten Männern jede Spur. Die Suche sollte im Laufe des Vormittags fortgesetzt werden, wie die Polizei mitteilte.

Die Männer waren am Donnerstagnachmittag mit ihren Frauen auf einem Mietboot unterwegs, als sie rund 200 Meter vor dem Hafen Kirchberg ins Wasser sprangen und untergingen. Wasserschutzpolizei und Feuerwehr waren auf dem See unterwegs, auch Taucher der DLRG, Hubschrauber und Mantrailerhunde sowie zwei Sonargeräte wurden eingesetzt - erfolglos. "Trotz intensiver Suche konnten die beiden verunfallten Männer am selben Tag nicht aufgefunden werden", sagte ein Polizeisprecher.

Mehrere Badetote in den vergangenen Tagen

In den vergangenen, extrem heißen Tagen sind in mehreren Regionen des Landes Menschen bei Badeunfällen verunglückt, einige kamen auch ums Leben. So starb ein 19-Jähriger beim Schwimmen im Binninger See bei Hilzingen (Kreis Konstanz). Er hatte sich zunächst mit Freunden auf einer Luftmatratze in der Mitte des Sees aufgehalten und wollte dann allein ans Ufer zurückschwimmen. Dabei dürfte er die Entfernung zum Ufer unterschätzt haben.

Kurz zuvor konnte auch im Badesee in Heddesheim (Rhein-Neckar-Kreis) ein 74-jähriger Schwimmer nur noch tot aus dem Wasser gezogen werden. Im Epplesee bei Karlsruhe ertrank ein 23 Jahre alter Mann, der laut Zeugen beim Baden nicht mehr auftauchte.

Im vergangenen Juni starben laut DLRG sieben Menschen in baden-württembergischen Gewässern. Insgesamt kamen 43 Menschen ums Leben, das waren 5 weniger als im Jahr zuvor.

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