Wetter nach Ostern: Trotz Sonnen-Intermezzo mit 24 Grad - Wetterdienst warnt vor Gewitter, Schnee und Frost

Nach Ostern dürfen sich viele Menschen in Deutschland auf Sonne und milde Temperaturen freuen. Doch der Frühlingsgruß hat einen Haken: Nachts droht Frost und schon ab Donnerstag droht der nächste Wetterumschwung mit Regen, Gewittern und sogar Schnee.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Nach Ostern drohen Gewitter in Deutschland. (Foto) Suche
Nach Ostern drohen Gewitter in Deutschland. Bild: AdobeStock / Piotr Krzeslak
  • Deutscher Wetterdienst (DWD) sagt sonniges Wetter nach Ostern voraus
  • Im Westen sind bis zu 24 Grad drin – nachts droht aber regional Frost bis minus 5 Grad
  • Schon ab Donnerstag kippt das Wetter wieder: Regen, Gewitter und sogar Schnee sind möglich

Nach dem Osterfest übernimmt ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa das Kommando. Bis zur Wochenmitte erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) überwiegend freundliches und trockenes Wetter mit viel Sonnenschein. Viele Regionen dürfen sich auf echtes Frühlingsgefühl freuen. Doch Obacht: Deutschland erlebt an den kommenden Tagen einen massiven Temperatur-Knall mit großen Unterschieden und nachts droht sogar wieder Frost.

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Während im Norden und Nordosten am Dienstag (07.04.2026) lediglich 10 bis 14 Grad erreicht werden, klettert das Thermometer im Westen und Südwesten auf angenehme 15 bis 20 Grad. Am Oberrhein sind sogar bis zu 23 Grad möglich. Am Mittwoch (08.04.2026) verstärkt sich dieser Kontrast noch weiter. Auf Rügen zeigt das Thermometer gerade einmal 10 Grad an, während am Oberrhein frühlingshafte 24 Grad erwartet werden. Im Süden und Osten präsentiert sich der Himmel dabei vielfach heiter oder sonnig, lediglich von Nordwesten ziehen einige Wolkenfelder auf. Der Grund für diese Unterschiede: Die Hochdruckzone trennt kalte Luft an ihrer Ostflanke von deutlich wärmeren Luftmassen im Westen.

Wetterdienst warnt vor Frostgefahr in den Nächten

Trotz des freundlichen Tageswetters lauert nachts eine Gefahr für Gartenbesitzer. In den kommenden Nächten droht gebietsweise leichter bis mäßiger Frost, besonders im Nordosten, Osten und Südosten sowie in den Tälern der Mittelgebirge. Die Temperaturen können dabei auf bis zu minus 5 Grad fallen, etwa im südlichen Brandenburg und in Ostsachsen. "Das heißt auch, dass Pflanzenliebhaber eventuell bereits im Freien stehende oder ausgepflanzte Zöglinge nochmals schützen sollten", warnt DWD-Meteorologin Sabine Krüger. Auch in der Nacht zum Donnerstag besteht abseits des Westens und Nordwestens verbreitet Bodenfrostgefahr. Wer empfindliche Gewächse bereits ins Freie gestellt oder ausgepflanzt hat, sollte diese vorsorglich abdecken oder ins Haus holen.

Wetterumschwung ab Donnerstag – Gewitter und Schnee möglich

Das ruhige Frühlingswetter hält jedoch nicht lange an. Bereits am Donnerstag (09.04.2026) zieht von Westen zunehmend Bewölkung auf, gegen Abend sind erste Schauer und vereinzelt Gewitter möglich. Im Osten bleibt es zunächst noch heiter bis sonnig, während im Breisgau nochmals bis zu 23 Grad erreicht werden. In der Nacht zum Freitag breitet sich schauerartiger Regen vom Nordwesten in Richtung Süden aus. In den Hochlagen der Mittelgebirge sowie in den Alpen kann es sogar schneien. Im Südwesten sind vereinzelt Gewitter mit Sturmböen nicht ausgeschlossen. Am Freitag (10.04.2026) zeigt sich das Wetter dann deutlich unbeständiger mit gebietsweisen Regenfällen. Die Temperaturen gehen spürbar zurück – selbst im Süden werden nur noch 11 bis 16 Grad erreicht.

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/fka/news.de/dpa

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