Polizei-News Nordwalde, 25.06.26: Nordwalde, Betrug, Reservierungsgebühr für Mietwohnung
Die Polizei informiert über einen aktuellen Fall von Betrug in Nordwalde. Was ist bisher bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Ein 47-jähriger Nordwalder ist Opfer eines Betrügers geworden, der vorgab, eine Wohnung zu vermieten.
Der Nordwalder las im Internet eine Wohnungsanzeige und meldete sich daraufhin bei dem angeblichen Vermieter. Dieser sagte ihm, er sei der erste Interessent und solle einen mittleren dreistelligen Euro-Betrag überweisen, um die Wohnung zu reservieren. Der Unbekannte sendete dem 47-Jährigen ein Foto von sich und Dokumente zu, um seine Glaubwürdigkeit zu unterstützen.
Der Nordwalder zahlte daraufhin das Geld und der angebliche Vermieter versprach daraufhin, einen Mietvertrag aufzusetzen. Einen Tag später meldete sich der Unbekannte erneut und wollte nochmal 450 Euro überwiesen bekommen. Die gesamte Konversation ging über einen Messenger-Dienst. Der Nordwalder versuchte daraufhin, den Mann telefonisch zu erreichen und merkte, dass die Nummer nicht existierte.
Die Polizei warnt vor dieser Masche. Viele Menschen sind auf der Suche nach einer schönen Wohnung zu einem angemessenen Preis. Dem steht oft ein knappes Angebot gegenüber. Diese Not nutzen die Betrüger aus. Sie fordern ihre Opfer auf, angebliche "Sicherheitsleistungen" zu zahlen. Die Betrüger behaupten auch öfter, sich im Ausland zu befinden. Von dort würden sie alles regeln, eine Besichtigung der Wohnung sei deshalb nicht möglich.
So können Sie sich schützen: * Seien Sie skeptisch bei Angeboten, die allzu günstig oder zu attraktiv erscheinen. * Sie gar nicht persönlich treffen möchte. * Zahlen Sie niemals vor einem persönlichen Treffen für eine angebotene Wohnung eine Kaution oder eine andere Art von Vorauszahlung. * Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten. * Nutzen Sie die Bilder-Rückwärtssuche einer Suchmaschine im Internet. So findet man oft die passende Wohnung in Echt, die dann an ganz anderer Stelle zum Verkauf, zur Vermietung oder als Ferienwohnung angeboten wird.
Wenn Sie Opfer einer solchen Straftat geworden sind: Wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige. Falls Sie schon Geld überwiesen haben, kontaktieren Sie Ihre Bank.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Steinfurt vom 25.06.2026 gegen 11:32 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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