Polizei-News Hannover, 24.06.26: Fachtagung Antifeminismus - Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen setzt auf Dialog, Wissenstransfer und Vernetzung

Die Polizei informiert über ein aktuelles Vergehen in Hannover. Was ist heute passiert?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck

Welche Auswirkungen haben antifeministische Strömungen auf Gesellschaft, Demokratie und das tägliche Miteinander? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich die Fachtagung "Antifeminismus" unter dem Leitmotto "Der Spaltung entgegenwirken - Demokratie stärken", zu der Polizeipräsident Roger Fladung als Schirmherr zahlreiche Vertreter aus Polizei, Wissenschaft, Beratungsstellen und Institutionen am 23. Juni in den Räumlichkeiten des INFORUM begrüßen durfte.

"Unsere Demokratie lebt von einem respektvollen Austausch und von der Fähigkeit, gesellschaftliche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und einzuordnen. Die Auseinandersetzung mit Antifeminismus ist deshalb nicht nur ein Thema für Wissenschaft und Bildung, sondern für unsere gesamte Gesellschaft und auch für uns als Polizeibehörde", betonte Polizeipräsident Fladung in seinem Grußwort.

Bereits zum Auftakt setzte der Poetry-Slam-Beitrag von Antonia Josefa einen eindrucksvollen Impuls. Mit kreativen und nachdenklichen Worten eröffnete der Beitrag neue Perspektiven auf gesellschaftliche Herausforderungen. Fachliche Impulse lieferten anschließend die Vorträge von Dr. Juliane Lang und Sabine Herberth. Die Referentinnen beleuchteten das Phänomen Antifeminismus aus unterschiedlichen Blickwinkeln, ordneten aktuelle Entwicklungen ein und zeigten Zusammenhänge zu gesellschaftlichen und demokratischen Prozessen auf.

Im Mittelpunkt der Tagung stand darüber hinaus der aktive Austausch. In mehreren Fachforen und Workshops konnten die Teilnehmenden zentrale Fragestellungen vertiefen, Erfahrungen teilen und gemeinsam Lösungsansätze diskutieren. Die Themen reichten von gesellschaftlichen Auswirkungen antifeministischer Narrative über Präventions- und Bildungsarbeit bis hin zu Handlungsmöglichkeiten im beruflichen und persönlichen Umfeld.

Die Fachtagung machte deutlich, wie wertvoll der Austausch unterschiedlicher Perspektiven für das Verständnis gesellschaftlicher Entwicklung ist. Durch die Verbindung von wissenschaftlichen Impulsen, praktischen Erfahrungen und persönlichem Dialog entstanden neue Denkanstöße, die weit über die Veranstaltung hinauswirken und einen Beitrag zu einer offenen und demokratischen Gesellschaft leisten können.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Zentrale Polizeidirektion vom 24.06.2026 gegen 06:00 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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