Automobilindustrie: Weber will über US-Zolldeal im EU-Parlament abstimmen lassen

US-Präsident Trump hat wieder einmal höhere Zölle auf Fahrzeuge aus Europa angekündigt. Der Chef der Europäischen Volkspartei appelliert an die Sozialdemokraten.

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Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

EVP-Chef Manfred Weber fordert eine schnelle Bestätigung des europäischen Zollabkommens mit den USA. Er selbst habe die Vereinbarung begrüßt, doch die Sozialdemokraten zögerten, sagte der CSU-Europapolitiker beim Wirtschaftstag des CDU-Wirtschaftsrats in Berlin. Gebe es jetzt kein klares Signal der Sozialdemokraten, werde er das Abkommen in der nächsten Plenarsitzung des Europaparlaments zur Abstimmung stellen. Dann wolle er "Butter bei die Fische" sehen, sagte Weber.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte sich im August 2025 mit US-Präsident Donald Trump auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Demnach soll eine Zollobergrenze von 15 Prozent auf die meisten EU-Warenexporte in die USA gelten. Das Abkommen wurde aber wegen Unklarheiten bei der US-Zollpolitik zunächst nicht vom EU-Parlament ratifiziert. Am Freitag hatte Trump angekündigt, Zölle auf Autos und Lastwagen aus der EU auf 25 Prozent zu erhöhen. Er begründete das damit, dass sich die EU nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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